Coaching-Ausbildung
Persönliche Veränderung im Spannungsfeld von Rolle und Organisation
Ein Trainingsprogramm in 4 mal 5 Tagen
Sie
arbeiten bereits als Coach oder Berater, oder Sie wollen es tun.
Wenn wir Sie noch nicht persönlich kennen, führen wir ein telefonisches Interview durch, um gemeinsam abschätzen zu können, ob sich diese Ausbildung für Sie eignet.
Fokus und Ziel
Die Coachingausbildung qualifiziert für die Arbeit mit der Persönlichkeit.
Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie in der Lage, gesunden Menschen im beruflichen Kontext in persönlichen Veränderungsprozessen seriös und professionell zu begleiten.
Trainer
Rainer Molzahn und Albert Glossner
Arbeitsweise
Wir arbeiten innerhalb der Coachingausbildung auf drei Lernfeldern:
Das erste Lernfeld ist das vorwiegend kognitive Lernen und Verstehen von Modellen und Interventionen. Diese unterstützen Sie als Coach darin, Ihre Wahrnehmung und Ihr Handeln zu strukturieren.
Das zweite Lernfeld liegt darin, dass Sie selbst und „am eigenen Leib“ Erfahrungen mit den Modellen und Interventionen machen. Hierzu ist Ihre Bereitschaft nötig, Ihr Handeln zu reflektieren und sich auf eigene Veränderungsprozesse einzulassen.
Das dritte Lernfeld beinhaltet, Modelle und Interventionen in einem geschützten Übungsumfeld an anderen anzuwenden, zu reflektieren und Feedback zu erhalten.
Philosophie
Theoretische Grundlage dieser Coachingausbildung ist das 5-Grenzen-Prozessmodell, das Elke Schlehuber und Rainer Molzahn entwickelt haben.
Beide wurden von der Prozessorientierten Psychologie nach Arnold Mindell, von Systemischen Ansätzen sowie vom Ansatz der Gestalttherapie inspiriert.
Das 5-Grenzen-Prozessmodell beschreibt Veränderungsarbeit auf der persönlichen Ebene als einen Prozess in 5 Schritten („Grenzen“).
Das Modell vertieft Ihr Verständnis als Coach, Blockaden in Veränderungsprozessen zu erkennen und gibt Leitlinien für geeignete und unterstützende Interventionen für Ihre Arbeit.
Zugleich bietet das Modell Struktur für Ihren persönlichen Lernprozess im Rahmen dieser Coachingausbildung.
Format
Die Coachingausbildung erstreckt sich über 4 Module á 5 Tage (jew. Montag 10 Uhr bis Freitag 13 Uhr).
Die 4 Module bauen aufeinander auf.
Ihre Teilnahme an allen 4 Modulen ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss.
Modul 1: Rolle und Person
Modul 2: Grenzarbeit
Modul 3: Veränderung
Modul 4: Integration
Woche 1 - Rolle und Person
Zu Beginn Ihrer Coachingausbildung lernen Sie Modelle und Arbeitsweisen kennen, die Ihnen helfen, Ihre Rolle als Coach zu definieren und eine förderliche Arbeitsbeziehung zu gestalten.
Sie lernen das 5-Grenzen-Prozessmodell als wesentliche Arbeitsgrundlage der weiteren Coachingausbildung kennen.
Inhalte:
- Person, Rolle und System
- Auftragsklärung
- Beziehung als Arbeitsgrundlage
- Das 5-Grenzen-Prozessmodell
- Sprache als Instrument der Veränderungsarbeit
Woche 2 - Grenzarbeit
Im Mittelpunkt dieses Moduls steht die Arbeit an den Grenzen der Wahrnehmung, der Information und der Bedeutung.
Sie lernen, wie Sie die Sprache als Instrument der Veränderungsarbeit gezielt gebrauchen können.
Sie lernen, wie Sie Gefühle, Körperempfindungen und andere Impulse so verstärken, dass deren Informationsgehalt prägnant und klar wird.
Und sie lernen, wie Sie Personen dabei unterstützen, ein vertieftes Verständnis über eigene Prozesse zur erlangen.
Inhalte:
- Prozessmodell: Grenze gegen die Wahrnehmung
- Konstruktiv verstören – die Arbeit an der Grenze gegen die Wahrnehmung
- Prozessmodell: Grenze gegen die Information
- Arbeit mit Gefühlen und Körperwahrnehmung
- Prozessmodell: Grenze gegen die Bedeutung
- Arbeit mit inneren Teilen
Woche 3 - Veränderung
Sie lernen, wie Sie mit der Zeitlinie und dem inneren Kritiker arbeiten, um Veränderung nachhaltig zu machen und den Coachee zu ermächtigen.
Sie lernen, wie Sie Ihren Coachee auf die Rückkehr in sein System vorbereiten, indem Sie ihn auf die Reaktion der anderen auf sein verändertes Handeln vorbereiten.
Inhalte:
- Prozessmodell: Grenze gegen die Veränderung des Selbstkonzepts
- Arbeit mit der Zeitlinie
- Arbeit mit dem inneren Kritiker
- Prozessmodell: Grenze gegen die Veränderung des Handelns
- die eigene Rolle neu definieren und ausfüllen
Woche 4 - Integration
Begleitend zur Coachingausbildung machen sie zusätzlich 20 Stunden eigene Coachingerfahrung. Sie vernetzen sich mit den anderen Teilnehmernden und coachen sich gegenseitig.
Im letzten Modul stellen Sie einen Coachingfall vor und werden supervidiert.
Dies ist die Grundlage dafür, dass Sie Ihr Teilnahmezertifikat erhalten.
Auf der Basis des vorgestellten Coachingsfalls und des individuellen Feedbacks durch Teilnehmer und Lehrgangsleitung erhalten Sie Kriterien, um ihre eigene Coachingkompetenz einzuschätzen und um letztendlich zu entscheiden zu können, wann und wie Sie ein Coaching beenden.
Inhalte:
- Integration des Prozessmodells
- Vorstellen der Coachingfälle und Supervision
- Kritierien für Ihre Arbeit als Coach
- Beendigung von Coachingprozessen
Abschluss
Zertifikat der ABB e.V.
(Zertifizierung nach DVWO Qualitätsmodell)
Termine
Die Ausbildungsmodule finden statt in den freundlichen Räumen der ABB in Pößneck, Thüringen.
13.-17. Sept. 2010
22.-26. November 2010
28. Februar - 04. März 2011
02. - 06. Mai 2011
(jeweils Montag 10 Uhr bis Freitag 13 Uhr)
Gebühren
Bei Einmalzahlung € 4.400,-
Bei Zahlung in 4 Raten € 4.800,-
Anmeldung
über ABB e.V.
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